[jbs] 26.10.2014

 

Viel war vor dem Spiel der TuS- Kicker gegen  den SVChemie Böhlen nicht zu erwarten, fegten doch die Gastgeber fast alles was da so kam, mit einem klarem Ergebnis vom Platz. Nach den Erfolgen der letzten Wochen, hoffte aber doch der Eine oder Andere insgeheim, doch wenigstens ein „Pünktchen“ mit nach Pegau zu nehmen.

Diese Hoffnung wurde aber erst einmal in der 3. Minute gedämpft, nach dem ein steil gespielter Ball in den 16er der TuS- Mannschaft gespielt wurde, Hans Jerke den Ball ablief aber nicht konsequent nach Außen klärt, sich Christian Geißler den Ball erkämpft, in die Mitte zu Stefan Opfermann und der schießt aus 5 Metern zum 0:1 ein. Dann galt es die nächsten druckvollen Minuten der Gastgeber zu überstehen, denn in der 7. Minute musste Marko Hoffmann einen Flachschuss von Toni Röder aus ca. 16 Metern parieren und sich in der 15. Minute nach einen 10 Meterschuss von Geißler strecken. Man kann nicht sagen, dass die TuS- Kicker bis dahin keine Spielanteile hatten, im Gegenteil, sie spielten gut mit und tauchten auch gefährlich vorm Gästetor auf. So schoss der Jahener nach 17 Minuten aus ca. 25 Metern auf das Tor, der Torwart hielt aber diesen Ball. In der 19. Minute startete Kai Seifert aus der eigenen Hälfte über rechts ein Solo und konnte nur durch ein Foul ca. 20 Meter vorm SV-Tor gebremst werden. Den fälligen Freistoß verwandelte Sebastian Plechinger direkt ins rechte obere Eck zum 1:1. Nach dem Ausgleich waren beide Mannschaften vom spielerischen gleich auf, Böhlen war aber immer durch schnelle Konter über zwei – drei Stationen kreuz gefährlich. So kam es dann in der 35. Minute, dass so ein Konter über rechts von Opfermann vorgetragen wurde, der den Ball in den 16er hebt und Geißler aus 10 Metern frei zum 2:1 einschießen konnte. Man muss nun noch dazu sagen, der schnelle Vorstoß konnte nur gelingen, da sich Toni Kammer schon seit der 20 Minute an den linken Oberschenkel griff und Dustin Schapke auf der linken Seite schon „Angeschlagen“ ins Spiel musste. Unsere Abwehr tat nun alles um nicht höher in Rückstand zu geraten, so warf sich zum Beispiel Thomas Menge in einen Schuss von Röder aus 10 Metern. Es half aber alles nichts, denn kurz vor der Pause ging Pascal Ferl, auf der „Verletzten Seite“ an Schapi vorbei und ließ aus spitzem Winkel unseren Hüter nicht Gut aussehen. So ging es mit einem 2 Tore Rückstand in die Pause, Toni und Schapi mussten ausgewechselt werden, was nicht unbedingt viel Hoffnung auf das schon erwähnte „Pünktchen“ machte.

Aber siehe da, die ersten 15 Minuten der zweiten hälfte gehörten uns und wir ließen die Gasgeber nicht richtig ins Spiel kommen. So startete Hans in der der 48. Minute von Hinten heraus, wurde am 16er zu Fall gebracht, doch der direkt geschossene Freistoß von Plechi wurde wieder vom Torwart gehalten. In der 56. Minute erkämpfte sich dann der Jahner den Ball im Mittelfeld und nach schönem Doppelpass mit Mathias Finger, kam er zum Schuss aber wieder reagierte der Böhlener Hüter und vereitelte ein zweites Tor. Hätten zu diesem Zeitpunkt unsere Mannen den Anschlusstreffer erzielen können, hätte das mit dem „Pünktchen“ noch Realität werden können. So kamen aber die Gastgeber in der 64. Minute wieder zu einem schnell vorgetragenen Konter (sehr nach Abseits Riechend!!!!!), der konnte durch unsere Abwehr zur Ecke geklärt werden. Dieser Eckball segelte nun aber an den langen Pfosten, Rico Bremer war mit dem Kopf zur Stelle, wurde dabei zwar von zwei TuS – Spielern bedrängt aber nicht vom Torwart und so landete der Ball zum 4:1 im Netz. Trotz des Rückschlags, spielten unsere Kicker weiter in Richtung SV-Tor, kamen dabei aber zu keinem Torerfolg, brachten sich aber durch diverse Ballverluste in des Gegners Hälfte, das ein oder andere Mal in große Schwierigkeiten, welche von den SV-Spielern erbarmungslos genutzt wurden. So passierte es gleich zwei Mal, in der 68. und in der 76. Minute, dass der Ball am SV – 16er verloren ging, der Ball von den Böhlenern über zwei Stationen auf links zu Geißler gespielt wurde und der beide mal „einnetzte“.  Zu guter Letzt bescherte uns Geißler noch den 7:1 Endstand in der 90. Minute, was aber nicht den Spielverlauf entsprach.

Was man aus diesem Spiel unbedingt mitnehmen sollte ist, dass es noch Einiges zu tun gibt, wir zum Beispiel unnötige, durch fehlende Konzentration entstehende Ballverlusste vor allem in der Vorwärtsbewegung reduzieren müssen und in der Abwehrarbeit kompromissloser zu Werke gehen müssen. Denn die Erfahrung im letzten Jahr hat gezeigt, für „schönes Spielen“ gibt es nicht unbedingt Punkte. Sonst war es aber kein schlechtes Spiel und wenn wir an diese und die vergangenen Leistungen anknüpfen, wird mir für das kommende Spiel gegen Thierbach nicht Bange.

Also Kopf hoch Jungs, das Spiel als „Erfahrung“ ab haken und nächste Woche wieder durchstarten.

 

 

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